[Street Food] Zum Guten Heinrich

Ein ganz normaler Vormittag. Büro. Die Mattscheibe vor dem Gesicht arbeite ich vor mich hin. Da kommt eine Mail vom Guten Heinrich, ob ich denn schon Hunger hätte? Um 11:06. Klar, ich habe immer Hunger! Ob ich zum Mittagessen vorbei schauen möchte, beim Impact HUB, Viaduktstr. 93, Zürich? Dort steht ihr Food-Bike.

In den letzten Wochen bin ich öfters über den Guten Heinrich gestolpert, ein Artikel bei Newlyswissed, über Facebook und auch im Tagi.

Standort heute

Es ist einiges geplant, aber im Moment steht der Gute Heinrich jeden Dienstag vor dem Impact HUB an der Viaduktstr. 93, Zürich. Im Impact HUB tummelt sich die Start-Up Szene von Zürich, hat Office Space und einen guten Austausch untereinander. Der ideale Start für das Projekt.

Aber auch an diversen Hochschulen in Zürich bietet der Gute Heinrich sein Essen an.

Das Video für Wemakeit.com

Der Gute Heinrich hat grosse Pläne: man möchte gerne regelmässig an einem Platz das Essen anbieten. Dafür muss aber das erste Food-Bike durch ein leichteres und besseres Food-Bike ersetzt werden und die Genehmigungen eingeholt werden. Dafür braucht es: Geld. Der Gute Heinrich geht hier den Weg über’s Crowdfunding, sie haben ihr Projekt dafür auf der Plattform Wemakeit.com platziert. Aktuell haben sie mit 72 Unterstützern schon CHF 8419.00 zusammen, also ziemlich genau die Hälfte des anvisierten Ziels. Es bleiben noch 13 Tage, bis die Aktion beendet ist (Stand 06.06.15).

Wer also mit unterstützen möchte: Projektseite Wemakeit

Food-Waste

Food-Waste ist im Moment in aller Munde. Das heisst aber nicht, dass man abgelaufene Lebensmittel konsumiert! Beim Guten Heinrich geht es vielmehr darum, Gemüse aus der Region von lokalen Landwirten zu verwenden, das von der Form her nicht konform ist. Viele Lebensmittel werden heute entsorgt, weil sie nicht in das Idealbild einer geraden Gurke oder eines schönen Rüeblis passt. Hier kommt der Gute Heinrich zum Zug und entwirft rund um die non-konformen Lebensmittel leckere Gerichte.

Das Team

Heiri, so die Kurzbezeichnung für den Guten Heinrich, ist momentan ein Vierer-Team:

Lukas, gerade dabei den Master in Klimawissenschaften abzuschliessen, macht sich seit jeher Gedanken um Nachhaltigkeit

Remo, auch Student der Klimawissenschaft, in Bern, kümmert sich um das Gastrokonzept

Thomas, angehender Volkswirt, hat die Zahlen und das Food-Bike unter sich

Fabian, ist für den ganzen Gastrobetrieb zuständig

Fazit

Eine gute Sache! Das Start-up wird mit dem neuen Food-Bike bald an der Kalkbreite stehen, wenn alles klappt. Wir haben das Essen getestet, schmeckt lecker und ist in den grossen Weck-Gläsern schön und hochwertig angerichtet. Gleichzeitig machen sie auf das Thema Foodwaste aufmerksam und sensibilisieren so, sich Gedanken um den unverantwortlichen Umgang mit unseren Lebensmitteln zu machen. Wer also ein paar Franken übrig hat, hier sind sie gut aufgehoben: Wemakeit.

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