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marmite youngster 2026: Ein Abend für die nächste Generation

Beim marmite youngster Get-together 2026 im Restaurant Lux wurden die 20 Finalist:innen bekanntgegeben. FoodFreaks war vor Ort.

marmite gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Schweizer Stimmen für Kulinarik, Gastronomie und Genusskultur. Mit dem Nachwuchswettbewerb marmite youngster rückt das Magazin junge Talente aus Küche, Pâtisserie, Service und Sommellerie ins Rampenlicht – nicht irgendwann, wenn sie bereits etabliert sind, sondern genau in jener Phase, in der Karrieren Fahrt aufnehmen.

Am Montagabend wurde das Restaurant Lux in Zürich für ein paar Stunden zu einem sehr lebendigen Treffpunkt dieser Schweizer Gastrobranche. Beim Get-together des marmite youngster 2026 kamen laut Marmite über 450 Gäste zusammen: ehemalige Finalist:innen, Jurymitglieder, Partner, Produzenten, Gastgeberinnen, Köche, Sommeliers, Serviceprofis und viele Menschen, die junge Talente in der Gastronomie nicht nur beklatschen, sondern wirklich verfolgen.

FoodFreaks war ebenfalls vor Ort, und genau das machte den Abend besonders schön: Es war nicht einfach eine klassische Preisverleihungs-Vorveranstaltung mit Apéro und Namensliste. Es war mehr ein grosses Wiedersehen der Branche, mit vielen Gesprächen zwischen bekannten und neuen Gesichtern. Man merkte schnell, warum der marmite youngster seit Jahren eine eigene Community aufgebaut hat. Hier geht es zwar um Wettbewerb, aber ebenso um Netzwerk, Austausch und die Frage, wer die Schweizer Gastroszene in den nächsten Jahren prägen könnte.

Durch den Abend führten Cloé und Rainer Maria Salzgeber, die den marmite youngster seit Jahren begleiten und entsprechend gut kennen. Das Vater-Tochter-Duo brachte genau die Mischung mit, die so ein Anlass braucht: locker genug für die Partyatmosphäre, präzise genug für die vielen Namen, Kategorien und Programmpunkte. Gerade bei einem Abend, an dem Networking, Wettbewerb und Branchentreffen ineinanderfliessen, ist diese Mischung aus Tempo, Überblick und Leichtigkeit Gold wert.

Der wichtigste Moment des Abends war die Bekanntgabe der 20 Finalist:innen. In vier Kategorien – Küche, Pâtisserie, Service und Sommellerie – wurden je fünf Nachwuchstalente ausgewählt. Sie treten nun in die nächste Phase des Wettbewerbs ein und werden am Finaltag im September zeigen, wie sie das diesjährige Thema interpretieren: «Talente setzen Trends».

Gerade dieses Motto passt gut zur aktuellen Gastrostimmung. Junge Talente sollen heute nicht nur technisch sauber arbeiten, sondern auch Haltung zeigen: im Umgang mit Produkten, Gästen, Teams, Genuss, Nachhaltigkeit, Regionalität und neuen Formen von Gastfreundschaft. Der marmite youngster macht sichtbar, wer sich auf diesem Weg bereits bemerkbar macht.

Ein weiterer Höhepunkt war die Amuse-Bouche-Challenge. Die beiden ehemaligen Finalist:innen Lois Jones vom Restaurant Reussbad in Luzern und Michael Rossi von Roh & Nobel in Rüfenacht traten mit Kreationen rund um Alpenzander von Fideco gegeneinander an. Die Gäste entschieden per Voting – und am Ende durfte Lois Jones den Sieg feiern. Ein schönes Detail, weil dieser Wettbewerb damit auch zeigt, wie ehemalige Finalist:innen weiter Teil der youngster-Welt bleiben.

Nun stehen die 20 Namen fest. Hier sind alle Finalist:innen des marmite youngster 2026, nach Kategorien geordnet:

Kategorie Küche

Kategorie Pâtisserie

Kategorie Service

Kategorie Sommellerie

Der nächste grosse Termin ist der öffentliche Finaltag am 21. September 2026 in der Hotelfachschule Zürich. Ab 9.00 Uhr kann man den Finalist:innen in der Showküche über die Schulter schauen. Zuerst tritt die Kategorie Pâtisserie an, später gehört die Küche den Finalist:innen der Kategorie Küche. Laut Veranstalter haben die Teilnehmenden zwei Stunden Zeit für ihre Kreationen zum Thema «Talente setzen Trends» und eine Surprise-Zusatzaufgabe.

Der Eintritt zum Finaltag ist kostenlos. Informationen und Anmeldung gibt es über die Ticketseite des marmite youngster Finaltags. Die Award Night mit Rangliste und Preisverleihung folgt am 30. November 2026 im The Dolder Grand in Zürich.

FoodFreaks wird die Entwicklung weiterverfolgen. Denn solche Abende leben nicht nur von Namen und Listen, sondern vor allem von der Energie im Raum – und von der Frage, welche dieser jungen Talente wir in ein paar Jahren auf noch grösseren Bühnen wiedersehen.

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