Aufgabeln 2026 Food Waste in Schweizer Haushalten messen
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Mach mit bei Aufgabeln 2026: Die Schweiz misst Food Waste

Aufgabeln 2026 sucht mindestens 600 Haushalte in der Schweiz. Du kannst im September mitmessen und herausfinden, wie viel Food Waste bei dir entsteht.

Wie viel Essen landet bei dir zu Hause wirklich im Abfall? Nicht gefühlt, nicht geschätzt, sondern einmal ehrlich gemessen? Genau darum geht es beim Citizen-Science-Projekt Aufgabeln 2026. Im September sucht das Projekt mindestens 600 Haushalte aus der ganzen Schweiz, die ihren Food Waste dokumentieren. Und ja: Das wäre doch ziemlich perfekt für FoodFreaks-Leserinnen und -Leser.

Die Messphase läuft vom 31. August bis 20. September 2026. In dieser Zeit erfasst du an 14 Tagen, welche Lebensmittelabfälle bei dir anfallen, wie viel es ist, weshalb sie entstehen und wie du sie entsorgst. Du brauchst dafür laut Projekt nur eine Küchenwaage und die kostenlose Aufgabeln-App.

Klingt nach Aufwand? Wahrscheinlich weniger, als man denkt. Und der Aha-Effekt dürfte grösser sein als bei der nächsten allgemeinen Food-Waste-Statistik. Denn wer gerne kocht, einkauft, fermentiert, verwertet oder Vorräte anlegt, weiss: Die spannendsten Erkenntnisse entstehen oft genau dort, wo der Alltag passiert. Im Kühlschrank, in der Gemüseschublade, beim Restenessen, beim zu grosszügig geplanten Wochenendeinkauf.

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt: Aufgabeln 2026 findet im Rahmen der Nationalen Woche gegen Food Waste im September statt. Das Projekt setzt dort an, wo die Datenlage besonders dünn ist. Der Zwischenbericht des Bundesrates zum Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung hat im Mai 2026 festgehalten, dass in der Schweiz zwar Fortschritte erzielt wurden, in Haushalten aber weiterhin grosser Handlungsbedarf besteht.

Food Waste bleibt in der Schweiz ein grosses Thema. Jährlich fallen laut Projekt rund 2,8 Millionen Tonnen vermeidbare Lebensmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette an; gut ein Drittel davon entsteht in Privathaushalten. Weggeworfene Lebensmittel belasten nicht nur Klima, Wasser, Energie und Boden, sondern auch das Haushaltsbudget. Aufgabeln will deshalb nicht nur Daten sammeln, sondern auch zeigen, wo im Alltag konkrete Hebel liegen.

Für dich kann die Teilnahme ganz praktisch sein: Du siehst, was zu viel eingekauft wird, was im Kühlschrank vergessen geht, welche Reste wirklich gegessen werden und wo sich mit kleinen Anpassungen Geld, Ressourcen und Nerven sparen lassen. Die App kann auch über die eigentliche Messphase hinaus genutzt werden, wenn du deine Food-Waste-Gewohnheiten längerfristig beobachten möchtest.

Umgesetzt wird Aufgabeln 2026 von der Citizen-Science-Agentur Catta. Beteiligt sind die Städte Zürich und Bern sowie die Kantone Aargau, Basel-Stadt und Baselland; unterstützt wird das Projekt durch die Seedling Foundation. Unter allen Teilnehmenden werden Einkaufsgutscheine im Wert von CHF 50 und CHF 200 verlost.

Wenn du also im September einmal genauer hinschauen willst, was in deiner Küche wirklich übrig bleibt: Mach mit. Anmeldungen sind bis 30. August 2026 möglich. Weitere Informationen, FAQ, Erklärvideo und Anmeldung gibt es auf der Projektseite von Aufgabeln 2026.

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