Steini-Saison eröffnet

Heute hat die Steini-Saison für uns begonnen. Im Wald tummelten sich alle Pilz-Sucher der Region, überall raschelte es und verstohlene Blicke schauen in die Körbe der Anderen. Aufgrund von starkem Herumschwenken von Körben konnte man analysieren, dass bei den Anderen nicht viel drin sein konnte. Die Italiener liefen derart laut schwatzend durch den Wald, dass sie die Pilze vor sich her trieben, die dann direkt in unsere Fänge gekommen sind. Wir rechneten eigentlich eher mit Pfifferlingen, wie uns aus dem Schwarzwald berichtet wurde. Aber gegen Steinpilze haben wir natürlich auch nichts.

Wo wir sie gefunden haben? Sagen wir nicht. Wissen eh schon genug. Aber wir haben doch tatsächlich herrliche Exemplare direkt neben abgeschnittenen Stümpfen gesehen. Was mal wieder bestätigt, dass es nichts heisst, wenn schon jemand vor einem durch den Wald gestolpert ist.

Das Wetter der letzten Zeit war für den Juli viel zu kühl, aber anscheinend nicht für die Steinis. Dazu immer wieder Regen. Die Steinis (und wenigen Maronen sowie Blutige Reizger) waren klein, frisch und fast ohne Maden. Die Reizger und Maronen haben wir gleich in die Pfanne geworfen, die Steinis in Scheiben eingefroren, für Pizza mit Marcarpone, Trüffelöl und Steinis. Welch Genuss!

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