[Rezept] Asiatische Sommerrollen

 

„Es gibt wenige Gerichte, die besser in den Sommer  passen, als die „summer rolls“. Die Sommerrollen schreien nach einem schönen warmen Abend auf dem Balkon und einem Glas Rosé. Ihr könnt die Rollen natürlich in der Küche schon für alle vorbereiten. Aber viel mehr Spass macht es, wenn jeder am Tisch seine Rollen für sich selbst füllen kann. Deshalb gibt es bei den Zutaten auch keine Mengenangaben und sie sollen auch nicht als festgelegte Liste verstanden werden. In die Rollen könnt ihr einfach alles reinlegen, was euch passt. Krabbenfleisch, Soja, Schweinebauch, Paprika, Chilli, Bohnen, …. Lasst Eurer kulinarischen Phantasie freien Lauf!“

Zutatenliste

Sommerrollen:

  • Asiatisches Reispapier
  • Rüebli
  • Gurke
  • Salat
  • frische Sojasprossen
  • Avocado
  • Frühlingszwiebeln
  • Koriander
  • Pfefferminze
  • Ingwer
  • Pouletbrust
  • Garnelen

Soja-Sauce:

  • 5 Essl. Sojasauce
  • 1 Essl. heller Sesam
  • 1 Essl. Mirin
  • 1 Essl. Reisessig
  • 1/2 Essl. Agavensüsse
  • 1/2 Essl. Fischsauce
  • 1 Knoblizehe
  • ähnlich grosses Stück Ingwer

Erdnuss-Sauce:

  • 1.5 Essl. Erdnussbutter
  • 1 Knoblizehe
  • ähnlich grosses Stück Ingwer
  • 2 Essl. Wasser
  • 5 Essl. Milch
  • 1/2 Essl. Fischsauce

(Angaben bei den Rollen ohne Mengenangabe, da frei variiert werden kann. Mengen der Saucen für ca. 1 Person)

Zubereitung

Zeitbedarf bei 1 Person:

1 h
Schwierigkeit:

Schwierigkeit 20%

 

Sommerrollen

  • Salatblätter  zerteilen, damit sie nicht zu gross sind; harte Mittelstücke rausschneiden. Eisbergsalat ist zwar sehr knackig, in den Rollen aber auch etwas störrisch. Salatherzen sind deshalb eine gute Wahl.
  • Die Rüebli in sehr schmale Streifen schneiden. Die Streifen kurz in Salzwasser blanchieren und anschliessend in Eiswasser abkühlen. Für Fortgeschnittene: Rüeblistreifen pickeln.
  • Gurke schälen, Kerne entfernen, in dünne Stifte schneiden.
  • Sojasprossen waschen und bereit stellen.
  • Avocado schälen und in längliche Stifte schneiden, kurz mit Limone einreiben, damit sie nicht braun werden.
  • Blätter von Pfefferminze und Koriander richten.
  • Pouletbrust in Ingwerwasser ca. 5 min sieden. Dafür den Ingwer schälen und in grobe Würfel schneiden. Wasser mit Ingwer und Salz aufkochen, vom Herd ziehen und Poulet darin garen, bis es durch ist. Ebenfalls in längliche Streifen schneiden.
  • Die Garnelen (wenn es rohe Garnelen sind) können anschliessend im gleichen Ingwer-Salz Wasser ebenfalls einige Minuten blanchiert werden.
  • Frühlingszwiebeln in dünne Streifen schneiden.
  • Alles auf kleinen Tellern richten.
Erdnuss-Sauce

  • Ingwer und Knobli extrem fein hacken.
  • Die Erdnussbutter in kleinem Topf erwärmen.
  • Ingwer und Knobli dazugeben und gut verrühren.
  • Mit Wasser und Milch vorsichtig verrühren, bis die Sosse die gewünschte Konsistenz bekommt.
  • Zum Würzen ein paar Tropfen Fischsauce dazugeben.
  • Abkühlen lassen.

Sojasaucen-Sauce

  • Helle Sesamkörner in Eisenpfanne langsam rösten und beiseite stellen.
  • Ingwer und Knobli extrem fein hacken.
  • Sojasauce in Schüssel geben und mit Mirin, Reisessig und Agavensüsse verrühren.
  • Ingwer, Knobli und gerösteten Sesam einrühren.
  • Zum Würzen ein paar Tropfen Fischsauce dazugeben und verrühren.

Wenn alles gerichtet ist, könnt ihr die Rollen fertig machen. Dafür wird ein Reispapier in eine Schüssel mit warmem Wasser gelegt, bis es schön weich ist (ca. eine Minute). Das Reispapier auf einen grossen Teller legen, in der Mitte die Zutaten richten, das Papier seitlich einklappen und dann eng rollen. Die fertigen Sossen dann einmal mit einem Querschnitt (sieht schöner aus) in der Mitte zerschneiden und schön anrichten. Oder direkt essen. Ihr könnt getrost mit den Händen essen und euch die Servietten sparen, es gibt eh eine kräftige Sauerei. Aber eine Leckere!

Mise-en-place: alles schon mal vorbereiten.
Poulet in Ingerwasser kochen.
Rüebli kurz kochen.
Die Erdnuss-Sauce: schön cremig.
Sojasaucen-Sauce: herrlich duftender Sesam.
Zutaten auf das Reispapier legen.
Seitlich einklappen.
Eng und fest rollen.
Fertig. Noch in der Mitte schneiden.
Der angerichtete Tisch: es darf mit allem gefüllt werden.

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