[Event] Fortnum & Mason English Afternoon Tea

Es ist September, ein herrlicher Spätsommertag, Nachmittags. Ideal für einen Afternoon Tea. Was in London seit Generationen Gewohnheit ist, muss in Zürich erst langsam eingeführt werden. Jelmoli wagt hier einen ersten Schritt und bietet für drei Tage den Afternoon Tea an, extra eingeflogen mit den Experten von Fortnum & Mason. Für die nächsten zwei Stunden werden wir entführt in eine altenglische Tradition. Es bleibt nicht bei Teetrinken und Sandwiches & Sweets essen sondern wir werden durch die ganze Prozedur eines Afternoon Teas geführt.

Aber erstmal zum Essen, das hier ist ja schliesslich ein Foodblog. Auf den Tisch werden mehrere Etageren gestellt, unten typisch englische Sandwiches, mit Lachs, Ei, Curry oder sonstigen Geschmäckern. Gut gemacht, dennoch werde ich nie ein Freund von umgetoastetem Toastbrot werden. Darüber einige Kuchenstücke, oben süsse Leckereien, die optisch wunderschön aussehen, geschmacklich aber nicht ganz überzeugen können. Auf der kleineren Etagere warten Scones, Clotted Cream und Erdbeermarmelade. Das gefällt uns ausgezeichnet. Das Rezept dazu können wir den Experten aus London aber nicht entreissen. So müssen wir noch etwas testen, es kommt dann später auf diesen Seiten.

Das Wichtigste beim Afternoon Tea ist aber: der Tee. Vom über 300 Jahre alten Traditionshaus Fortnum & Mason werden serviert:

  • Fortmason
  • Darjeeling
  • Earl Grey Classic
  • Royal Blend
  • Grüner Jasmintee

Die Tees werden nacheinander zubereitet, die abgebrühten Blätter zum Riechen herumgereicht, anschliessend der Tee, den man löffelweise probieren kann. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die verschiedenen Geschmäcker.

Es gibt keine starren Regeln, aber Zucker nur soviel, dass der Tee leicht an Süsse gewinnt, ohne süss zu sein. Ein paar Tropfen Milch, um eine ganz leichte Sämigkeit zu erreichen. Aber natürlich nicht in alle, manche wollen eher Zitrone und manche Tees trinkt man eher morgens, manche abends, manche in der Region, andere in anderen Regionen. Wer Teetrinken nicht gewohnt ist, dem schwirrt der Kopf nach einer Weile, gibt es doch so viele neue Eindrücke.

Wir lernen so einiges an diesem Nachmittag. Zum Beispiel, dass der beste Tee nicht aus Japan kommt, sondern aus Schottland! Übrigens auch gleichzeitig der Teuerste, fast CHF 3’500 das Kilo! Vor wenigen Jahren startete die Wee Tea Company im hohen Norden von Schottland mit den ersten Teeplantagen und mittlerweile können die Gründer grosse Erfolge erzielen.

Und wir lernen, sich am Nachmittag einfach mal zurück zu lehnen, etwas Pause zu machen, und wir haben die Engländer ein ganz kleines Stückchen besser verstehen gelernt. Good afternoon!

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