Rezept Rotkraut
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Bestes Rotkraut

Es gibt wohl kaum ein Gemüse, das so häufig nur als Fertigware verwendet wird! Entweder Glas oder Konserve, und das Schlimme ist: es schmeckt nicht mal schlecht. Dennoch: selber machen schmeckt besser, auch wenn es etwas aufwendig ist.

Optimal für die Zubereitung ist ein schöner grosser Bräter. Es soll ja geschmort werden.

Bestes Rotkraut

Mise en place: 5 Minuten
Zubereitung: 20 Minuten
Kochzeit: 3 Stunden

Werkzeuge

  • 1 feine Reibe
  • 1 Bräter
Portionen: 6 Portionen

Zutaten

  • 1 St Rotkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Apfel
  • 2 EL Gänseschmalz
  • 5 Datteln
  • 10 Sauerkirschen, getrocknet
  • 2 EL Preiselbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Pimentkörner
  • 5 Wacholderbeeren
  • 4 Kampot Langpfeffer
  • 3 Nelken
  • 20 gr Meerrettich, gerieben
  • 50 ml roter Portwein
  • 20 ml Cassis
  • 100 ml Pouletfond
  • etwas Wasser, nach Bedarf
  • Salz
  • Erstmal den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Dann den Rotkohl vierteln, den Strunk könnt ihr erstmal dran lassen, dann zerfallen die Viertel nicht so schnell. Am besten reibt ihr die Viertel dann mit einer sehr feinen Einstellung der Reibe in eine grosse Schüssel, sonst fliegen die Rotkohlstreifen in der ganzen Küche herum.
  • Anschliessend die Zwiebeln fein schneiden, den Apfel schälen, entkernen und mit einer groben Reibe raffeln.
  • Im Bräter bei mittlerer Temperatur das Gänsefett erhitzen, Zwiebeln anschwitzen und glasig dünsten.
  • Zucker hinzufügen und etwas karamellisieren, dann den geriebenen Apfel dazu. Weiter dünsten und nach 1-2 min den Rotkohl nach und nach hinzufügen und einigen Minuten dünsten.
  • Mit Portwein, Cassis, Wasser und Pouletbrühe aufgiessen und restliche Zutaten hinzufügen: Piment, Pfeffer, Wacholderbeeren, Sauerkirschen, Lorbeerblätter, Datteln, Meerrettich, Preiselbeeren und Nelken. Ein paar Minuten köcheln lassen.
  • Deckel drauf und für die nächsten 2-4 Stunden in den Ofen. Dabei aber immer wieder mal nachschauen und das Rotkraut rühren. Eventuell muss etwas Wasser oder Portwein nachgegossen werden. Nicht zu viel Flüssigkeit zugiessen, sonst hat man hinterher nur Wasser auf dem Teller.
  • Mit Salz abschmecken. Nun könnt ihr den Geschmack noch korrigieren, z. B. etwas Honig, wenn euch die Süsse fehlt.
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